Leak: Apple verzichtet beim iPhone XI auf eine Ladebuchse

Keine Anschlüsse beim neuen iPhone

Obwohl bisher nur wenige Details über das kommende iPhone XI (oder wie man auch munkelt „iPhone X2“) bekannt sind, ist nun eine spannende Info an die Öffentlichkeit geraten: Apple verzichtet von nun an nicht nur auf den Kopfhöreranschluss, sondern entfernt auch noch den Lightning-Anschluss! Damit wird das iPhone XI das erste Smartphone ohne jeden Anschluss sein.

Der Schritt scheint nur konsequent und richtig zu sein. Schließlich strebt Apple schon seit einiger Zeit danach, sich von unnötigem Ballast zu trennen. Das populärste Beispiel ist wohl der oben genannte Kopfhöreranschluss, der seit dem iPhone 7 nicht mehr vorhanden ist.

Ladestation mit Zusatzfunktionen

Das Aufladen des iPhone XI wird demnach nur noch kabellos über eine Aufladestation möglich sein. Die Station kann außerdem als Powerbank verwendet werden und bietet Gerüchten zu Folge genug Ladung, um ein iPhone X2 einmal komplett zu laden.

Gute Nachricht für Dongle-Besitzer

Der Clou an der Sache: Diese Station wird den gewohnten Lightning-Anschluss besitzen, um mit dem Stromnetz verbunden zu werden. Laut Apple möchte man damit iPhone-Usern die gewohnte Usability bieten. Denn an diesen Anschluss können mit einem entsprechenden Dongle  herkömmliche Kopfhörer an die Station angeschlossen werden, während vom iPhone aus Musik gestreamt wird. Die Station kann die gestreamte Musik via AirPlay empfangen.
Sind Kopfhörer angeschlossen, kann die Station allerdings nicht geladen werden, aber diese Einschränkung haben die User ja schon kennen und lieben gelernt.

Endlich keine Kerbe mehr im randlosen Display

Die teuerste Variante des iPhone XI bietet noch ein zusätzliches Extra. Um die hässliche Aussparung am oben Rand des Displays zu verhindern, wird diese Variante keinen herkömmlichen Lautsprecher zum Telefonieren bieten. Das ergibt Sinn, da kaum noch jemand das Telefon in altmodischer Weise ans Ohr hält. Stattdessen werden Nachrichten oder WhatsApp-Audios verschickt. Die meisten User hören diese über den Lautsprecher am unteren Gehäuserand.
Es sollen folgerichtig nur noch diese Lautsprecher verbaut werden, die dank fehlender Anschlüsse aber umso größer sind.

Traditionelles Telefonieren ist natürlich beispielsweise mit Bluetooth-Kopfhörern immer noch möglich.

Extra lange Akkulaufzeit

Weiteren Meldungen zu Folge soll es auch eine Variante mit extrem langer Akkulaufzeit von mehreren Tagen geben. Diese Laufzeit soll durch einen Verzicht auf das Display erreicht werden. Diese Meldung halte ich allerdings für einen Aprilscherz.

Babyphone mit Kamera vs IP-Kamera

Vor Kurzem bekam ich zufällig eine Diskussion darüber mit, ob eine IP-Kamera (wie man sie auch zur Hausüberwachung nutzen kann) oder ein Babyphone mit integrierter Kamera besser zur Beobachtung des Babys geeignet wäre.

Wir selbst haben uns für letzteres entschieden. Konkret haben wir ein Modell von Philips, das bisher sehr zuverlässig funktioniert. Die Auflösung des Bildschirms ist in Ordnung. Auch die Nachtsichtfunktion und das Mikro funktionieren gut. Die „Extras“ wie Gegensprechfunktion und Musik haben wir bisher nicht gebraucht.

Natürlich könnte man mit IP-Kameras ein besseres Bild erreichen. aber ich würde gerne kurz zusammenfassen, warum wir uns gegen eine IP-Kamera entschieden haben.

  • Wir wollten gerne ein Gerät, das sofort einsatzbereit ist. Das ist hier der Fall. Ich hatte mal eine IP-Kamera, bei der ich durchaus etwas Zeit fürs Einrichten brauchte. Das wollten wir vermeiden, denn bei frischgebackenen Eltern ist Zeit ein wertvolles Gut 😉
  • Wir wollten unabhängig vom Internet und auch vom heimischen Netzwerk sein. Das kann immer mal ausfallen und spätestens an einem Urlaubsort könnte es sein, dass es mal gar nicht zur Verfügung steht.
  • Wir wollten nicht noch einen Grund, ständig aufs Smartphone zu gucken. Bei einer IP-Kamera würden wir jetzt wahrscheinlich mit einer App das Kamerabild überwachen. Dabei möchten wir eigentlich als gute Vorbilder das Telefon mal endlich seltener vor der Nase haben.
  • Die Sicherheit! Dunkel erinnerte ich mich bei der Kaufentscheidung an einen Beitrag von c’t uplink, in dem erklärt wurde, das einige IP-Kameras sicherheitstechnisch eine Katastrophe darstellen. Klar, wenn man sich für die Konfiguration Zeit nimmt und sich schon einmal mit dem heimischen Netzwerk beschäftigt hat, wird man hier wahrscheinlich keine Probleme bekommen. Aber – wie im ersten Punkt beschrieben – wir wollten uns damit eben nicht auseinandersetzen.
    Den entsprechenden Artikel der c’t und die Episode von c’t uplink habe ich nochmal herausgesucht.

Habt Ihr andere Meinungen oder Erfahrungen? Dann schreibt sie gerne in den Kommentaren!